Folien
Design einer Präsentation für ein Fundraising-Memo
Quartz’ zehnseitiges Fundraising-Memo verbindet zurückhaltende Serifentypografie mit Produktprinzipien, beispielhaften Traktionsdaten und einer Finanzierungsanfrage für ein kleines Investorenpublikum.
Anwendungsfälle für Fundraising-Memos
- Series-A-FundraisingEine fokussierte Finanzierungsargumentation für ein kleines Investorenpublikum präsentieren.
- Decks zu ProdukthesenProduktprinzipien durch eine bewusst aufgebaute Argumentation von Folie zu Folie erklären.
- Editorial-PräsentationsdesignInvestorenunterlagen mit zurückhaltender Typografie und einer strukturierten Lesereihenfolge erstellen.
- Produkte für technisches SchreibenDokumentations-Tools rund um Schreibende, Review und Veröffentlichung positionieren.
Highlights des Editorial-Decks
- Zurückhaltende Editorial-TypografieInstrument Serif und Inter Tight erzeugen einen zurückhaltenden Ton beim Lesen.
- Zehnseitige ErzählstrukturDie Abfolge führt von der These über die Evidenz zur Finanzierungsanfrage.
- ProduktpositionierungDer Kontrast zwischen „Quartz is not“ und „Quartz is“ macht die Kategorie klarer.
- Strukturierte EvidenzTraktion, Kunden, ARR, Team und Anfrage erhalten jeweils eigene Folien.
Quartz-Series-A-Folien
1 / 10Quartz-Series-A-Memo
Diese zehnseitige Präsentation positioniert Quartz als Schreib-Workspace für technische Redakteurinnen und Redakteure. Die einleitenden Metadaten lauten „QUARTZ · MEMO 04 · 2026 SERIES A · CONFIDENTIAL“, gefolgt von „Series A memo — for an audience of three.“ Damit etabliert die Kombination sowohl das private Memo-Format des Dokuments als auch sein bewusst eng gefasstes Publikum, bevor die Produktargumentation beginnt.
Das Cover verwendet die große Editorial-Schlagzeile „A quiet workspace, handed to the people who write the manuals“ und darunter eine kurze Finanzierungsprämisse. Die übergroße Schrift erzeugt eine deutliche Eingangspause und lässt das Memo eher wie eine schriftliche Publikation als wie ein konventionelles Pitch-Deck wirken. Der Kompromiss besteht darin, dass die erste Folie Tonalität und Positionierung gegenüber einem unmittelbaren numerischen Beleg priorisiert.
OpenDesign verbreitet dieses gebündelte Designbeispiel. Die Quelldokumentation schreibt die Designleitlinien Taste Skill by Leonxlnx zu; diese Quellenangabe ist Teil des Artefaktdatensatzes. Namen, Zahlen, Produktbehauptungen und Dokumentinhalte im Memo sind beispielhaft, sofern sie nicht separat verifiziert wurden.
Publikum und Präsentationsaufgaben
Das Deck eignet sich für eine Gründerin, einen Gründer oder ein Produktteam, das eine Finanzierungsargumentation auf Grundlage einer eigenständigen Produktphilosophie präsentiert. Folie zwei benennt das Publikum genauer: technische Redakteurinnen und Redakteure, die Handbücher, Changelogs, Runbooks und Richtliniendokumente pflegen. Diese konkrete Liste gibt der Produkthese einen praktischen Kontext, statt „writing“ als abstrakte Kategorie stehen zu lassen.
Die Agenda gibt anschließend den Weg von „Six theses on a quieter doc tool“ über „Where we are, in numbers“, „Customers, in a row“, „ARR — the long way“ bis zu „The ask“ vor. Diese Reihenfolge lässt die Lesenden die Produktbehauptung vor der kommerziellen Evidenz kennenlernen. Sie erzeugt außerdem eine bewusste Abhängigkeit: Die späteren Zahlen werden als Unterstützung der formulierten These präsentiert, nicht als isoliertes Dashboard.
Produkthese
Folie drei gliedert die Argumentation in bezeichnete Prinzipien wie „The page is the unit, not the block“ und „Review belongs inline. Not in Slack.“ Jedes Prinzip verbindet eine Produktposition mit einer Schreibaufgabe, doch das kompakte Format lässt Implementierungsdetails außerhalb des Decks.
Kommerzielle Evidenz
Die Traktionsfolie gruppiert zahlende Teams, ARR, Net Retention, Bruttomarge und Churn unter „Where we are, in numbers“. Diese Gruppierung unterstützt das schnelle Erfassen, während das Memo selbst diese Zahlen nicht unabhängig verifiziert.
Finanzierungsanfrage
Die letzte Folie nennt eine Anfrage über sechseinhalb Millionen Euro und verteilt sie auf Publishing, Vertrieb, Runway, SOC 2 und Übersetzung. Die Aufteilung verleiht der Anfrage eine Struktur der Mittelverwendung, statt nur eine nicht erklärte Gesamtsumme zu präsentieren.
Vom Produktmanifest zur Finanzierungsanfrage
Die Erzählung bewegt sich von einem Kategorienkontrast zu einer stärker operativ ausgerichteten Produktbeschreibung. Folie zwei stellt Notizen dem Schreiben gegenüber und benennt technische Redakteurinnen und Redakteure als Zielgruppe. Folie drei zeigt anschließend vier sichtbare Prinzipien: Struktur auf Seitenebene, Inline-Review, Versionsverlauf und Veröffentlichung im selben Seitenmodell. Überschrift und Agenda versprechen „Six theses“, doch die Quelle enthält nur diese vier nummerierten Punkte. Eine Anpassung sollte diese Abweichung auflösen, statt den Eindruck zu erwecken, es seien zwei weitere Prinzipien vorhanden.
Die Produktpositionierungsfolie macht den Kontrast sichtbar, indem sie „QUARTZ ISN'T“ und „QUARTZ IS“ voneinander trennt. Die abgelehnte Seite umfasst ein von einer Sidebar abhängiges Wiki, einen unerwünschten Wissensgraphen, eine KI, die einen Callout vorschlägt, und einen Static-Site-Generator mit angebundenem CMS. Die positive Seite antwortet mit einer Seite, einem vertrauenswürdigen Spaltenmaß, Versionsdifferenzen, zeilenverankerten Kommentaren sowie Markdown als Ein- und Ausgabe. Die Zweispaltenstruktur macht die Kategoriegrenze leicht vergleichbar, verdichtet jedoch zugleich nuanciertes Produktverhalten zu deklarativen Formulierungen.
Die kommerzielle Abfolge verändert den Lesemodus. „Customers, in a row“ verwendet eine Tabelle mit den Feldern „team“, „country“, „seats“, „ARR“ und „since“, während „ARR — the long way“ Quartalswerte von Q1 2024 bis Q1 2026 auflistet. Die Tabelle unterstützt das Erfassen auf Kundenkontoebene; die Zeitachse unterstützt die Betrachtung eines Trends. Sie beantworten unterschiedliche Fragen. Würde man sie in einem Diagramm kombinieren, würde die Unterscheidung zwischen Kundenzusammensetzung und Umsatzhistorie abgeschwächt.
These vor Beleg
Das Deck stellt das Schreibproblem und die Produktprinzipien vor der Traktion dar, sodass das Publikum eine Perspektive für die Interpretation der späteren Zahlen erhält.
Kontext pro Kundenkonto
Der Kundenindex führt Team, Geografie, Sitze, ARR und Startdatum in einer Zeile zusammen, sodass kommerzielle Beispiele als strukturierte Datensätze gelesen werden können.
Längsschnittliches Wachstum
Die ARR-Folie verwendet einen Wert pro Quartal und macht dadurch die zeitliche Abfolge sichtbar, ohne eine zweite Achse oder ein dichteres analytisches Diagramm hinzuzufügen.
Sichtbare Design- und Fähigkeitsgrenzen
Dies ist eine zehnteilige HTML-Präsentation, die durch vertikales Scrollen gelesen wird, keine funktionierende Quartz-Anwendung. Ihre Quelle enthält weder ein Skript für die Folienpagination noch Click-Handler. Die Steuerelemente „Open the manual“ und „[email protected]“ am Ende sind Buttons ohne implementierte Aktionen. Typografie, Metrikraster, Tabellen und Quartalsbalken demonstrieren die Komposition; sie belegen weder ein Live-Produkt noch einen Dokumenten-Workflow, eine Kontaktübermittlung oder ein verbundenes Backend.
Die 147 zahlenden Teams, €842k ARR, 131 % Net Retention und die Finanzierungsanfrage über 6,5 Millionen Euro im Deck sind beispielhafte Geschäftsinhalte. Das Kunden-Zitat, die namentlich genannten Teammitglieder, Zugehörigkeiten und die Aussage des Auditors sind ebenfalls beispielhaft und keine verifizierten Testimonials oder Empfehlungen. OpenDesign verbreitet das Beispiel mit Designleitlinien, die Taste Skill by Leonxlnx zugeschrieben werden; die MIT-Angabe im Plugin-Manifest begründet keine separate Lizenzierung für jedes dargestellte Asset.
Behauptungen und Layout trennen
Behalte die visuellen Funktionen der Folien zu Traktion, Kunden, ARR und Anfrage bei, und ersetze beispielhafte Behauptungen durch verifizierte Evidenz oder klar gekennzeichnete Beispiele.
Den Lesekontrakt bewahren
Behalte die Abfolge von Produkthese über Positionierung und kommerziellen Kontext bis hin zu Team und Finanzierungsanfrage bei, wenn das Publikum verstehen muss, warum die Zahlen relevant sind.
Text in Präsentationsgröße prüfen
Prüfe lange Überschriften, Tabellenzeilen und Texte zur Mittelverwendung in der vorgesehenen Foliengröße. Das Design beruht auf großzügigem Weißraum, doch lange Inhalte können sein Gleichgewicht verändern.
So erstellst du in OpenDesign ein Präsentationsdesign für ein Fundraising-Memo
Zielgruppe und These festlegen
Beginne mit einem kleinen Investorenpublikum und einer klar definierten Produktkategorie. Formuliere die zentrale Spannung in einem Satz und liste anschließend die Produktnutzer und Dokumente auf, die diese Spannung konkret machen.
Vorgeschlagener PromptErstelle ein zehnseitiges Series-A-Finanzierungsmemo für einen fiktiven Workspace für technisches Schreiben und ein Publikum von drei Personen. Verwende Instrument Serif für die Display-Schrift, Inter Tight für Fließtext, JetBrains Mono für Metadaten, weiße und hellgraue Hintergründe, feine Linien und zurückhaltende grüne Akzente. Ordne Cover, These und Agenda, vier nummerierte Prinzipien, ein Raster mit fünf Traktionsmetriken, ein Kunden-Zitat, einen rot-grünen Positionierungsvergleich, eine sechzeilige Kundentabelle, ARR-Balken pro Quartal, ein Team-Colophon und eine Finanzierungsanfrage an. Gleiche die in der Agenda genannte Anzahl der Prinzipien mit den tatsächlich vorhandenen Elementen ab. Kennzeichne Geschäftszahlen und Zitate als beispielhaft; erwecke nicht den Eindruck, dass Live-Produkt- oder Kontaktaktionen möglich sind.
Die Evidenzabfolge aufbauen
Gib jeder Evidenzart eine eigene Funktion: kompakte Metriken für die Traktion, Zeilen für den Kundenkontext und Quartalswerte für die ARR-Zeitachse. Bewahre die Unterscheidung zwischen kundenbezogenen Datensätzen und der Betrachtung einer Zeitreihe.
Vorgeschlagener PromptVerwende separate Folien für eine Metrikübersicht, eine Kundentabelle mit den Feldern „team“, „country“, „seats“, „ARR“ und „since“ sowie eine ARR-Zeitachse nach Quartalen. Halte die Daten ausdrücklich beispielhaft und erfinde keine verifizierten Ergebnisse.
Den Positionierungskontrast verfeinern
Erstelle einen zweiseitigen Vergleich „ist nicht“ und „ist“, der auf der Produkthese beruhende Kategorien verwendet. Prüfe, ob jeder abgelehnten Beschreibung ein sinnvolles positives Gegenstück gegenübersteht, ohne nicht belegte Fähigkeiten hinzuzufügen.
Die Mittelverwendung der Finanzierung prüfen
Schließe mit einer einzigen Finanzierungsanfrage und einer sichtbaren Aufschlüsselung der Mittelverwendung. Prüfe vor der Anpassung des Designs an ein echtes Memo, ob Gesamtsumme, Kategorien und Zeithorizont im bereitgestellten Inhalt intern konsistent sind.
Exportieren und Share-Link erhalten
Das fertige Design exportieren und anschließend über „Teilen" in OpenDesign einen Share-Link abrufen. Den Link in einem separaten Browserfenster öffnen und prüfen, ob die gewünschte Version sowie alle Assets vorhanden sind, bevor er weitergegeben wird.












