Die Arbeitsweise
Der Skill zerlegt eine visuelle Referenz in Farbpalette, Textur, Komposition und Bewegung und baut mit diesen Mechanismen eine neue Szene auf. Seine Referenzbibliothek enthält 35 Kunststil-Rezeptkarten und neun Erklär-Animations-Grammatiken; acht Grammatiken haben parametrische Clip-Implementierungen. Ein Rezept ist eine Anleitung, kein fertiger Filmgenerator.
Neue visuelle Richtungen beginnen mit drei Standbild-Vorschlägen. Nach der Auswahl trennt der Workflow Kulisse und Figuren: Code zeichnet die Szene, während menschenähnliche Figuren vorhandene Figurenbilder oder generierte Sprites nutzen, die per Code zusammengesetzt werden. Geometrische Figuren können per Code gezeichnet bleiben. Der nächste Durchgang ergänzt eine Hauptaktion und unterstützende Bewegung und prüft dann, ob die Szene zwischen den Übergängen lebendig bleibt.
Zu erwartende Ergebnisse
- Bearbeitbarer Szenencode und eine freigegebene Standbild-Richtung
- Gerenderte Einzelbilder oder ein MP4 mit bereitgestelltem Audio
- Bewegungs- und Bildausschnitt-Prüfungen, die Szenen mit Überarbeitungsbedarf aufzeigen
Vom Briefing zur Prüfung
- 01Einen visuellen Mechanismus wählen
Beschreiben Sie, was sich bewegt, wie sich die Textur verhält und wohin der Blick wandern soll. Nutzen Sie eine Referenz, um diese Entscheidungen zu erklären, nicht um eine pixelgenaue Kopie zu verlangen.
- 02Ein Standbild freigeben, bevor Bewegung entsteht
Vergleichen Sie drei Richtungen, bevor Sie Zeit in Timing oder Figurengenerierung investieren. Legen Sie Farbpalette, Blickpunkt und textsichere Bereiche fest.
- 03Szene und Loops aufbauen
Passen Sie die bereitgestellte Engine an, definieren Sie die Szenenfolge und fügen Sie eine bewusste Hauptaktion mit unterstützenden Motiv-Loops hinzu. Verwenden Sie deterministische Zufallswerte (Seeds), damit Renderings vergleichbar sind.
- 04Film und Einzelbilder prüfen
Führen Sie die enthaltenen QA-Skripte aus und lassen Sie den fertigen Film von einem Agenten prüfen, der ihn nicht erstellt hat. Die Bilddifferenz-Prüfung schließt kurze Übergangsfenster aus, sodass ein bewegter Übergang eine sonst statische Szene nicht verbergen kann.